Praxismodul (Modul 2)
Das zweite Modul verbindet Theorie und Praxis: Studierende haben die Möglichkeit, ihr Wissen aus dem Grundlagenmodul in die Praxis zu übertragen und neue Berufsfelder kennenzulernen. Ziel ist es, die Universität zu verlassen und sich in einem selbstgewählten Praxisfeld mit Fragen von Diversität, Gleichstellung und Antidiskriminierung auseinanderzusetzen. Auch ehrenamtliche Erfahrungen können unter bestimmten Voraussetzungen eingebracht werden. Begleitende Reflexionsformate unterstützen die persönliche und fachliche Auseinandersetzung – z. B. durch kollegialen Austausch mit anderen Studierenden und eine kurze Abschlussreflexion.
Ziel ist es, eigene Handlungsperspektiven zu entwickeln, institutionelle Strukturen zu verstehen und Erfahrungen aus dem Feld in die Hochschule zurückzutragen.
Ein Praxiseinsatz kann beispielsweise in NGOs, Bildungs- oder Kultureinrichtungen, Sozialeinrichtungen, Kommunalverwaltung, Vereine, Initiativen oder anderen Projekte mit Gender- oder Diversity-Bezug absolviert werden. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten können angerechnet werden.
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Ablauf des Praxismoduls
- Sie nehmen an der Veranstaltung Gender_Wissen in der Praxis-Tag an der Ruhr-Universität Bochum teil (Nächster Termin: Mo, 27.07.26, 10 – 16 Uhr, GD 03/141, Bitte um Anmeldung per Mail).
- Bei einem Beratungsgespräch im Gleichstellungsbüro melden den Praxiseinsatz offiziell an. Die Lernziele werden definiert und festgehalten.
- Sie absolvieren 100 Praxisstunden in einer Praxisinstitution.
- Über den Praxiseinsatz verfassen Sie einen Reflexionsbericht (10-12 Seiten) und beziehen die in Modul 1 gelernten Inhalte ein.
- Zusätzlich erstellen Sie eine frei wählbare Transferleistung (Präsentation, Poster, Video, Podcast etc.), die Sie bei einer halbtägigen Reflexionsveranstaltung präsentieren (Nächster Termin: 22.09.26, an der TU Dortmund).
